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Erklärt

Mobile Application Management (MAM) erklärt

Mobile Application Management (MAM) einfach erklärt: wie MAM Arbeits-Apps und Firmendaten schützt, wie es sich von MDM unterscheidet und wann es reicht.

Mountain landscape representing leadership perspective and vision
Geschrieben von
Atena Ladchartabi

Content-Autorin, trio.so

Veröffentlicht am
Geändert am

Mobile Application Management (MAM) bedeutet, dass die IT Arbeits-Apps und die Daten darin steuert, ohne das ganze Gerät zu verwalten. Sie legt Regeln für bestimmte Apps fest, etwa eine PIN zum Öffnen, eine Sperre gegen das Herauskopieren von Daten und die Möglichkeit, nur die Firmendaten aus diesen Apps zu löschen.

Damit ist MAM das Werkzeug für private Smartphones und Tablets, die Mitarbeitende auch beruflich nutzen. Fotos, Nachrichten und eigene Apps bleiben unberührt. Geschützt werden E-Mail, Dateien und die Business-Apps, auf die es ankommt.

Was ist MAM?

MAM arbeitet auf der Ebene der App und des angemeldeten Benutzers, nicht des Geräts. Ein Arbeitskonto meldet sich in einer verwalteten App an, und der MAM-Dienst wendet die Richtlinien an, die diesem Benutzer und dieser App zugewiesen sind.

  • Die App prüft die Richtlinie beim Öffnen und während sie läuft: PIN oder biometrische Prüfung, welche Apps Firmendaten empfangen dürfen und ob Daten im privaten Speicher landen dürfen.
  • Apps übernehmen Richtlinien über ein SDK des Anbieters oder über ein Wrapping-Werkzeug. Eine App ohne beides lässt sich nicht verwalten.
  • Die Regeln gelten nur, wenn die App mit dem Arbeitskonto genutzt wird. Dieselbe App mit einem privaten Konto bleibt unberührt.
  • Beim selektiven Löschen entfernt die IT nur die Firmendaten aus der App. App und private Daten bleiben auf dem Gerät.

MAM funktioniert mit und ohne Geräteregistrierung. Ohne Registrierung lassen sich allerdings keine Apps, Zertifikate, WLAN- oder VPN-Einstellungen auf das Gerät verteilen.

MAM und MDM im Vergleich

MDM verwaltet das Gerät, MAM die Apps darauf. Ein Firmenhandy braucht meist MDM und oft zusätzlich MAM. Ein privates Handy bekommt häufig nur MAM.

 MAMMDM
Was verwaltet wirdArbeits-Apps und ihre DatenDas ganze Gerät
RegistrierungNicht nötigNötig
Typisches GerätPrivates Smartphone oder Tablet (BYOD)Firmengerät
LöschenFirmendaten in verwalteten AppsDas Gerät oder, je nach Plattform, die Firmendaten
PrivatsphärePrivate Apps bleiben unberührtDie IT sieht und steuert Einstellungen auf Geräteebene

Den ausführlichen Vergleich finden Sie unter MDM vs. MAM: Welche Lösung ist die beste für die Firma?.

Wann MAM reicht

MAM brauchen Sie, wenn Mitarbeitende Firmendaten auf Geräten öffnen, die Ihnen nicht gehören und die Sie nicht registrieren lassen können: bei BYOD, bei Freelancern und Aushilfen mit kurzem Zugriff auf E-Mail oder eine App, und wenn jemand das Unternehmen verlässt und die Firmen-E-Mail vom privaten Handy verschwinden muss. Sind alle Geräte mit Firmendaten Firmengeräte, deckt die Geräteverwaltung Apps, Einstellungen und das Löschen bereits ab. Mehr zu BYOD lesen Sie unter Absicherung von BYOD: Best Practices für IT-Administratoren.

Verwaltung auf vielen Geräten

trio.so verwaltet Geräte, nicht die App-Ebene. Es registriert Windows-, macOS-, Linux-, iOS- und iPadOS- sowie Android-Geräte und verteilt Apps auf registrierte Geräte. Unter Android verteilt trio.so Apps über Managed Google Play und in das Arbeitsprofil, unter iOS über Apple Business (früher Apple Business Manager). Wenn Sie Firmenhandys steuern wollen, beginnen Sie mit Mobile Device Management (MDM) für KMUs. Wenn Sie Daten in Apps auf Geräten schützen wollen, die Sie nicht registrieren können, ist das die Aufgabe eines MAM-Werkzeugs.

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trio.so registriert und verwaltet Windows-, macOS-, Linux-, iOS-, iPadOS- und Android-Geräte.

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Jede Organisation heute benötigt eine Lösung, um Zeitaufwandende Aufgaben zu automatisieren und die Sicherheit zu stärken. Ohne die richtigen Werkzeuge verlieren manuelle Prozesse Ressourcen und lassen Lücken in der Schutzschicht. trio.so ist dafür konzipiert, dieses Problem zu lösen, indem wichtige Aufgaben automatisiert, die Sicherheit stärkt und die Einhaltung von Vorschriften gewährleistet.

Lassen Sie sich nicht von Ineffizienzen zurückhalten.

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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu diesem Thema.

MDM steuert das ganze Gerät und setzt eine Registrierung voraus. MAM steuert nur die Arbeits-Apps und ihre Daten und braucht keine Registrierung. Viele Unternehmen nutzen beides: MDM auf Firmengeräten, MAM auf privaten.

Ja. Der App-Schutz greift auf Ebene der App und des Benutzers. Dafür lassen sich auf ein nicht registriertes Gerät keine Apps, Zertifikate, WLAN- oder VPN-Einstellungen verteilen.

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